SFU Berlin | Newsletter

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Ausgabe 1. Quartal 2018

„Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt läuft die Zeit; wir laufen mit.“ – Wilhelm Busch!
In diesem Sinne dürfen wir Ihnen heute unseren Newsletter übermitteln mit einer Vorausschau für 2018! Es war ein ereignisreiches Jahr für die SFU Berlin: wir konnten das akademische Jahr mit zahlreichen neuen Studierenden in den unterschiedlichen Studienrichtungen begehen in der Lehre und unsere Forschungsaktivitäten weiter ausbauen.
An der Sigmund Freud Privatuniversität SFU Berlin gibt es Mentoren, einen klaren Studienplan und Freude am Studium. Das heißt Lernen in kleine Kohorten und die Gewährleistung einer individuellen Betreuung. Aufnahmebedingungen sind kein Numerus Clausus, der lediglich die Schulnoten berücksichtigt, sondern es werden individuelle Auswahlverfahren durchgeführt, in denen die persönliche Eignung für den jeweiligen Studiengang mit dem Bewerber ermittelt werden. Im Fokus der akademischen Lehre stehen Theorie, Praxis und die persönliche Entwicklung gleichberechtigt im Vordergrund.
Die SFU Berlin ist anerkannt, sie ist eine nach österreichischem Recht akkreditierte Privatuniversität mit weiteren Niederlassungen in Wien, Linz, Ljubljana, Paris und Mailand. Ein studentischer Austausch mit anderen SFU Niederlassungen ist jederzeit möglich im Rahmen unsere Programms „SFUrope – let’s get to know each other!“
Bewerbungen für das Sommersemester 2018 nehmen wir ab sofort entgegen.

DEPARTMENT PSYCHOLOGIE

Psychologie (BSc. & MSc.): die SFU Berlin bietet im Rahmen des Bachelorstudiums Psychologie eine fundierte wissenschaftliche und berufspraktische Grundausbildung, welche sowohl auf weiterführende Masterstudien als auch auf die stetig steigenden Erfordernisse des Arbeitsmarkts vorbereitet. Im Mittelpunkt der SFU Psychologieausbildung steht die fokussierte Vermittlung wissenschaftlicher Schlüsselqualifikationen und praktischer psychologischer Handlungskompetenzen durch erfahrene Dozent_innen aus Praxis und Wissenschaft. Damit bietet das innovative Studienprogramm auch eine hervorragende Basis für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung. In dieser ganzheitlichen Ausrichtung stellt das SFU-Studium eine echte Alternative zur vorwiegend theoretisch-naturwissenschaftlichen Orientierung der meisten Psychologiestudien an anderen Universitäten dar.

Es werden zudem vielfältige Wahlmöglichkeiten sowie auch Einblicke in relevante Nachbardisziplinen geboten.

Unsere Reise nach Amman VON JOSEPHINE JACOBI (6. Semester BSc.- Psychologiestudium)
Im Rahmen des Forschungsprojektes „What help the helpers: Needs, Barriers & Ressources“ hatten wir die Möglichkeit an einer internationalen Konferenz zum Thema: Staff Care in Fragile Contexts in Jordanien teilzunehmen. Dies war eine Chance für uns als Studenten an einer internationalen Konferenz zu partizipieren und erste Erfahrungen und vor allem unvergessliche Eindrücke zu sammeln. Wir bekamen Einblick in die Welt der Humanitären Arbeit und das mit einem traumhaften Ausblick direkt auf das Tote Meer. Dabei bot das Tote Meer nicht nur die perfekte Entspannung nach einem diskussionsreichen Tag sondern bildete auch den perfekten Rahmen um die Konflikthaftigkeit der Region zu erfassen. Die Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt: Brasilien, England, Libanon, Türkei, Jordanien und vielen mehr. Für die einen war das, was wir auf der anderen Seite des Meeres sehen konnten Israel, für die anderen besetztes Palästina. Und das war nur eines der Spannungsfelder, die uns umgaben. Auch die Zuspitzung im Irak, war ein präsentes Thema bei den Teilnehmern. Bei einem relativ kleinen Rahmen von ca. 50 Teilnehmern waren die Gespräche auch in den Pausen und nach getaner Arbeit sehr interessant und informativ. Die unterschiedlichen Ansätze und Gedanken zum Thema staff care in fragile contexts, die wir kennen lernen durften, erweiterten unseren Wissensschatz und regten zu weiterführenden Gedanken an. Das war eine unglaubliche und lehrreiche Erfahrung, welche noch lange Nachwirken wird und welche mir schwer fällt in Worte zu fassen. Ich kann nur sagen ich würde es jederzeit wieder tun und bin sehr dankbar für diese Chance.

Buchtipp: „Kulturpsychologie in Wien“ (Hrsg. Slunecko, Wieser, Przryborski) dokumentiert und verdichtet zentrale Impulse, die in den letzten zehn Jahren von Wien – konkret vom Institut für Kulturpsychologie und qualitative Sozialforschung (www.ikus.cc) sowie dessen Umfeld – für eine paradigmatische Erneuerung der Psychologie ausgegangen sind. Der Kern dieser Erneuerung besteht darin, Kultur nicht als eine von mehreren Variablen zu begreifen, die auf dem Menschen „wirken“, sondern als essentielle Matrix für das Verständnis des Psychischen. Die einzelnen Beiträge zeigen, wie dies theoretisch und methodologisch gedacht und praktisch in der Forschung umgesetzt werden kann. Dabei eröffnen sich gleichzeitig Wege zu einer praxeologischen Psychologie, in der sich akademische Wissenschaft mit dem lebendigen Alltag zu verbinden vermag.

Univ.-Prof. Dr. Thomas Slunecko lehrt und forscht an der Psychologischen Fakultät der Universität Wien. Univ.-Ass. DDr. Martin Wieser lehrt und forscht an der Sigmund Freud Privatuniversität SFU Berlin. Dr. habil. Aglaja Przyborski ist selbständige Sozialwissenschaftlerin in Wien.

Kulturelle Beziehungen und Migration (MA)

Der Universitätslehrgang Master in Kulturellen Beziehungen und Migration richtet sich an alle, die im sozialen, psychologischen, kulturellen und pädagogischen Bereich auf nationaler und internationaler Ebene arbeiten. Dreißig ausgewählten Studierenden aus aller Welt wird die Möglichkeit geboten, an einem einjährigen weiterbildenden Masterstudiengang teilzunehmen.

Dozentinnen und Dozenten mit breiter Erfahrung in Wissenschaft, Forschung und Praxis diskutieren und forschen gemeinsam mit den Studierenden über:

◾Diversity, Citizenship und Intercultural Education
◾Gruppenbezogene   Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung  und Rassismus
◾Antirassistische Bildungsarbeit
◾Psychosoziale Ansätze in der Arbeit in Konfliktregionen
◾Psychosoziale Ansätze in der Arbeit mit Flüchtlingen
◾Sprachpolitik und Spracherwerb
◾Migration, Flucht und Globalisierung

Der Master „Cultural Relations and Migration“ kombiniert Theorie, Praxis und empirische Forschung zu dem gesamten Spektrum kultureller Beziehungen und Migration.

DEPARTMENT PSYCHOTHERAPIEWISSENSCHAFT

Die große Veränderung / Psychotherapiewissenschaft: Die Novellierung des Psychotherapeutengesetztes in Deutschland ist in Vorbereitung, gem. dem „SFU-Modell“ zur Psychotherapeutenausbildung steht das sog. Direktstudium oder Approbationsstudium Psychotherapie zur Implementierung auch in Deutschland in der Debatte. Die Bundespsychotherapeutenkammer BPtK fordert die zügige Umsetzung der Reform.
An der SFU Berlin läuft bereits das Studium der
Psychotherapiewissenschaft: methodische Schwerpunkte werden nach den ersten vier Generalsemestern in tiefenpsycholgisch fundierte Psychotherapie oder die Verhaltenstherapie gesetzt, weitere schulenspezifische Schwerpunkte wie Personzentrierte Psychotherapie, Systemische Psychotherapie oder Gestalttherapie sind in Vorbereitung. Wir verfolgen in der Ausbildung ein pluralistisches Methodenmodell, das bereits im Bakkalaureatsstudium ein „Über den Zaun schauen“ ermöglicht.
Die nachfolgende Zulassung zum Psychotherapeuten in Deutschland nach Abschluss des Magisteriums Psychotherapiewissenschaft an der SFU Berlin setzt weiterhin die vorherige Eintragung in die österreichische Psychotherapeutenliste sowie gegebenenfalls die Ableistung eines Aufbaulehrgangs oder einer Eignungsprüfung voraus.

Kunsttherapie: Upgrading zum M.A. für alle ausgebildeten Kunsttherapeuten/Künstlerische Therapeutinnen
Zum Sommersemester 2018 startet an der SFU-Berlin der erste Upgrade Kunsttherapie Universitätslehrgang für bereits ausgebildete Künstlerische TherapeutInnen/Kunsttherapeuten. Die SFU anerkennt die teilweise sehr hohe Qualität der privaten Ausbildungseinrichtungen und bietet auf vielfachen Wunsch den an privaten Weiterbildungsstätten fertig ausgebildeten KunsttherapeutInnen/Künstlerische TherapeutInnen ein Upgrading zum Masterabschluss (M.A.) an. Das 3- semestrige Studium beinhaltet insgesamt
21 Wochenenden, die sich auf die wissenschaftliche Vertiefung und Praxisanwendungen der Kunsttherapie/Künstlerische Therapien beziehen. Wir werden im 3.Semester die Betreuung der Masterarbeiten derart begleiten, dass nach Themengruppen zusammengefasst die Arbeiten in ihren Einzelschritten in der Gruppe oder nachbereitend im Einzelgespräch unterstützt werden.

HERZLICHE GRATULATION an die MA Kunsttherapie Absolventinnen!

Am 10.11. stellten Svenja Moor, Simone Blankenburg, Franziska Seeger
und Therese Hettlich (Foto) erfolgreich die Themen Ihrer Masterarbeiten
vor und bestanden erfolgreich Ihre Masterprüfungen im Universitätslehrgang
Kunsttherapie an der SFU Berlin!

Alle Absolventinnen setzten sich in ihren wissenschaftlichen Arbeiten mit den
theoretischen und praktischen Bezügen der Kunsttherapie auseinander und
dokumentierten diese durch anschauliche Fallbeispiele.

Herzliche Gratulation im Namen der gesamten SFU Berlin!

MEDIEN & DIGITALJOURNALIMUS (BA & MA)

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Experten und langjährigen Medienschaffenden aus der realen Medienwirtschaft sind die Studiengänge entwickelt worden, die den praktischen Anforderungen der heutigen Journalisten  mit  den  wissenschaftlichen  Fähigkeiten  von Hochschulabsolventen gerecht wird: der Bachelorstudiengang Medien und Digitaljournalismus, der das Ziel hat, die praktische Ausbildung im Radio-, TV- und Onlinejournalismus auf ein solides akademisches Niveau zu heben, hat die Studieninhalte auf die spätere Berufstätigkeit abgestimmt und entspricht daher den Bedürfnissen und Anforderungen an heutige Journalisten.

Das Masterprogramm bietet die beiden Schwerpunkte „Radio/Online“ und

„TV/Online“. Dabei sollen die Schwerpunkte befähigen, in der Vertiefung zum Spezialisten für Hörfunkjournalismus, Fernsehen bzw. audiovisuelle Medien und (medienpsychologische) Forschung zu werden. Hier wollen wir auch bereits etablierte Medienschaffende mit einschlägigen akademischen Vorkenntnissen ansprechen, die Ihre Expertise und Qualifizierung entsprechend ausbauen möchten. Der curriculare Aufbau ist trimedial (Radio,TV & Web) gestaltet und verbindet die praktische mit der akademischen Ausbildung.

Das Institut für Medien und Digitaljournalismus (IMD) bietet in Theorie und Praxis eine zukunftsgerichtete akademische Ausbildung, die Kompetenzen in neuen Kommunikations- und Medienformen vermittelt und dabei besonderen Wert auf die Verbindung mit dem redaktionellen und beruflichen Alltag der Medienprofis legt.

Download: SFU Berlin Newsletter 1 2018 (pdf)

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