Neue Eigentümerstruktur stärkt die Sigmund Freud PrivatUniversität als österreichische Gesundheitsuniversität. Die akademische Eigenständigkeit der SFU bleibt gewahrt.
Die Sigmund Freud PrivatUniversität Wien (SFU) stellt die Weichen für ihre nächste Entwicklungsphase: Das britische Investmenthaus Oakley Capital übernimmt über die österreichische OCG Skilled Education Holding GmbH („Skilled Education“) die Betriebsgesellschaft der SFU. Der Eigentümerwechsel ist ein geplanter Schritt zur langfristigen Absicherung und Weiterentwicklung der Universität.
Für Studierende, Lehrende, Forschende, Mitarbeitende sowie Partner:innen der SFU ergeben sich dadurch keine Veränderungen im Studien- und Universitätsalltag. Lehre, Forschung und Versorgung bleiben die zentralen Säulen der Universität. Die akademische Eigenständigkeit der SFU bleibt vollständig gewahrt.
Kontinuität und Weiterentwicklung
Mit der neuen Eigentümerstruktur erhält die SFU zusätzliche Möglichkeiten für Internationalisierung, Digitalisierung, Forschung und innovative Lehrformate. Geplant sind unter anderem der weitere Ausbau des Studienangebots am Standort Wien, Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie Investitionen in digitale Lehr- und Forschungsumgebungen.
Univ.-Prof. Dr. Johannes Pollak, Rektor der SFU, sieht darin einen wichtigen Schritt für die langfristige Entwicklung der Universität: Die neue Eigentümerstruktur eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, die dort genutzt werden sollen, wo sie die Qualität der Universität stärken und dem Auftrag der SFU als Gesundheitsuniversität dienen.
Die SFU bleibt damit eine eigenständige österreichische Universität mit klarem akademischem und gesellschaftlichem Auftrag. Im Mittelpunkt stehen auch künftig die Studierenden, Lehrenden, Forschenden, Mitarbeitenden und Partner:innen sowie die Verantwortung der Universität in Lehre, Forschung und Versorgung.
Würdigung der Gründer:innen
Die Betriebsgesellschaft der SFU stand bisher im Eigentum der Gründer:innen Univ.-Prof. Dr. Alfred Pritz, Univ.-Prof. Dr. Jutta Fiegl und Mag. Dr. Heinz Laubreuter. Sie gründeten die Privatuniversität vor mehr als 20 Jahren mit der Vision, Psychotherapie wissenschaftlich und akademisch in Wien, der Heimatstadt Sigmund Freuds, breit zu verankern.
Aus dieser Vision ist eine Universität entstanden, die heute als größte Privatuniversität Österreichs eine wichtige Rolle in der österreichischen und internationalen Hochschullandschaft einnimmt. Bereits 2025 hatten die Gründer:innen und der Universitätsrat die akademische Leitung an ein neues Rektoratsteam unter der Leitung von Johannes Pollak übergeben. Mit der neuen Eigentümerstruktur folgt nun der nächste Schritt, um die SFU auch über die Gründergeneration hinaus nachhaltig abzusichern.
Für die SFU stehen dabei Kontinuität, akademische Qualität und ihr gesellschaftlicher Auftrag im Zentrum. Der Geist der Universität, ihre wissenschaftliche Identität und ihre Verantwortung gegenüber Studierenden, Mitarbeitenden und Partner:innen bleiben wesentliche Grundlagen für die weitere Entwicklung.
Internationale Erfahrung für die nächste Phase
Oakley Capital ist ein international tätiges Investmenthaus mit Erfahrung im Bildungs-, Hochschul- und Technologiesektor. Für den Erwerb der Betriebsgesellschaft der SFU wurde die österreichische Beteiligungsgesellschaft OCG Skilled Education Holding GmbH gegründet. Geführt wird Skilled Education von einer Gruppe internationaler Bildungs- und Hochschul-Expert:innen unter der Leitung von Kevin Lynch.
Das Team bringt Erfahrung in Hochschulmanagement, digitalen Lernumgebungen, Internationalisierung und modernen universitären Strukturen ein. Ziel ist es, die SFU gemeinsam mit dem Rektorat, den Fakultäten, den Mitarbeitenden und den bestehenden Partner:innen in ihrer nächsten Entwicklungsphase zu unterstützen.
SFU als Gesundheitsuniversität
Die 2005 in Wien gegründete Sigmund Freud PrivatUniversität ist heute die größte Privatuniversität Österreichs. Mehr als 6.000 Studierende sind an den Fakultäten für Medizin, Psychologie, Psychotherapiewissenschaft und Rechtswissenschaften eingeschrieben. Die SFU ist zudem an mehreren europäischen Standorten vertreten.
Unter dem Leitmotiv „lehren.forschen.versorgen.“ verbindet die SFU akademische Ausbildung, wissenschaftliche Forschung und gesellschaftliche Verantwortung. Mit eigenen Ambulanzen und klinischen Einrichtungen im Bereich der psychischen Gesundheit und Zahnmedizin leistet die Universität auch einen wichtigen Beitrag zur Versorgung.
Die neue Eigentümerstruktur soll diese Rolle weiter stärken: als österreichische Gesundheitsuniversität, als Ort akademischer Qualität und als internationale Universität mit Verantwortung für Studierende, Forschung, Versorgung und gesellschaftliche Wirkung.
Was bedeutet der Eigentümerwechsel für die SFU?
Der Eigentümerwechsel betrifft die Betriebsgesellschaft der SFU. Die akademische Leitung, die universitären Gremien und die akademische Eigenständigkeit bleiben bestehen. Für Studierende, Lehrende, Forschende, Mitarbeitende und Partner:innen ergeben sich keine Änderungen im Studien-, Lehr- oder Arbeitsalltag.
Die SFU bleibt die SFU: mit ihrer Geschichte, ihrer wissenschaftlichen Identität, ihrem gesellschaftlichen Auftrag und einem klaren Blick auf die nächste Entwicklungsphase.


