Öffentliches Kolloquium zu marginalisierten Perspektiven und Erinnerungen an die DDR

„Uferfrauen – Lesbisches L(i)eben in der DDR“ Publikumsgespräch mit Regisseurin Barbara Wallbraun

Uferfrauen begleitet sechs Protagonistinnen, die in Groß- und Kleinstädten in Nord und Süd der ehemals sozialistischen Republik lebten und jede Menge zu erzählen haben. Die Frauen lassen das Publikum an ihrem damaligen Lebensalltag teilhaben, an ihrem Kampf um Selbstbestimmung, der ersten Liebe, unkonventioneller Familienplanung sowie Konflikten mit der SED und dem Gesetz. So wird ergründet, wie das lesbische Sein unter den Bedingungen des sozialistischen Regimes und seiner Gesellschaft bis heute nachwirkt. In der Veranstaltung gibt es eine Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin über Lesbisches L(i)eben in der DDR.

Referentin:

Barbara Wallbraun, studierte Kultur- und Medienpädagogin, wirkt seit ihrem 17. Lebensjahr in und an Kurzfilmproduktionen mit und organisierte in Leipzig viele Jahre das Kurzfilmwanderkino „Mauerstreifen“. Nach sieben Jahren Arbeit, stellte sie 2019 ihr Langfilmdebüt „UFERFRAUEN – Lesbisches L(i)eben in der DDR“ fertig. In diesem Dokumentarfilm erzählen sechs lesbische Protagonistinnen ihre Lebensgeschichte. Überdies arbeitet Barbara Wallbraun sachsenweit als freiberufliche Film- und Medienpädagogin. Entweder bespricht sie Filme mit Kindern und Jugendlichen oder erstellt mit ihnen eigene kleine Filmproduktionen.

Die Veranstaltung findet in den Räumen der SFU Berlin unter Maßgabe der geltenden Hygienebestimmungen (3G-Regel) statt. Wir bitten um Anmeldung für die Teilnahme bei charlotta.sippel@sfu-berlin.de

Sigmund Freud Privatuniversität, 
Columbiadamm 10, Turm 9, 
12101 Berlin