Orientierungsrahmen für die psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung in der Entwicklungszusammenarbeit

Mental Health and Psychosocial Support (MHPSS) | Syrien/Irak

Was sind Merkmale und Prinzipien guter psychosozialer Arbeit im Kontext der Syrien- und Irakkrisen? Der Orientierungsrahmen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurde mit zahlreichen Akteur*innen und namhaften Institutionen, unter anderem der Sigmund Freud PrivatUniverstität Berlin, erstellt.

Das Positionspapier zeigt auf, was gute psychosoziale Arbeit mit Geflüchteten ausmacht und welche Risiken es zu berücksichtigen gilt. Es richtet sich an Akteur*innen aus dem MHPSS-Sektor, die im Kontext der Syrien- und Irakkrisen mit Flüchtlingen im Nahen Osten arbeiten sowie an Ministerien und wissenschaftliche Institutionen.

Inhalte des Orientierungsrahmens

  • Was sind psychosoziale Auswirkungen von Gewalt und Flucht?
  • Was sind die besonderen Ambivalenzen der psychosozialen Bedürfnisse von Opfern menschenverursachter Gewalt?
  • Was sind die besonderen psychosozialen Bedürfnisse von Geflüchteten und Vertriebenen im Kontext der Syrien- und Irakkrisen?
  • Was bedeutet MHPSS im Kontext von Konflikt und Vertreibung?
  • Welches Verständnis von Trauma sollte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zugrunde liegen?
  • Was haben wir über MHPSS-Ansätze im Kontext von Krieg und Flucht bereits gelernt und wie lässt sich psychosoziale Unterstützung für Flüchtlinge und Binnenvertriebene im Kontext der Syrien- und Irakkrisen gestalten?
  • Wie sieht die Praxis der deutschen Entwicklungszusammenarbeit aus?
  • Wie kann psychosoziales Wohlergehen von MHPSS-Personal sichergestellt werden?
  • Was sind Prinzipien hoher Qualität für entwicklungspolitische Maßnahmen zur Förderung psychischer Gesundheit und psychosozialer Unterstützung?
  • Welchen Mehrwert bieten die psychosozialen Ansätze für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit?

Zum Dokument Orientierungsrahmen MHPSS Syrien/Irak