Mo05. OktPTW INFO I Direktstudium Psychotherapie und die Ausbildung zum*r Psychotherapeut*inMontag, 05. Oktober 2020, 18:00  Termin in Kalender eintragen

Das Department für Pychotherapiewissenschaft stellt die Lehrangebote vor: Approbationsstudium Psychotherapie und die Ausbildung zum*r Psychotherapeut*in:

Infoabend am 05. Oktober um 18:00 Uhr SFU Berlin

 

Der Deutsche Bundesrat hat Ende des Jahres 2019 die Reform des Psychotherapeut*innengesetzes endgültig beschlossen, welches am 26. September 2019 im Bundestag verabschiedet wurde.

Der für Deutschland neue Ausbildungsweg etabliert ein einschlägiges und spezifisches fünfjähriges Hochschulstudium der Psychotherapie, welches sich gem. der Bologna-Richtlinien in ein dreijähriges Bachelor- und ein zweijähriges Masterstudium unterteilt und mit einer bundeseinheitlichen staatlichen Prüfung endet.

Das Psychotherapeutengesetz II tritt am zum Wintersemester 2020/21 in Kraft. Die sich dem Approbationsstudium anschließende Fachkundeausbildung regelt sich nach jeweiligem Länderrecht und wird im Rahmen einer Weiterbildungsordnung (WBO), die die Bundespsychotherapeutenkammer federführend entwickelt, administriert. „Psychotherapeut*innen in Weiterbildung PiW“ absolvieren sodann als Assistenzpsychotherapeut*innen nicht mehr eine Ausbildung, sondern werden im Rahmen der mindestens fünfjährigen Weiterbildung im stationären, teilstationären, ambulanten und präventiven Kontexten tarifvertraglich vergütet.

Mit der Weiterbildung wird die Fachkunde (im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Analytische Psychotherapie oder neuerdings auch die nun sozialrechtlich anerkannte Systemische Therapie) erworben, der geschützte Berufstitel „Psychotherapeut*in“ kann geführt werden, um sich bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung KV des Landes in das Arztregister eintragen zu lassen und somit die sozialrechtliche Befugnis zu erhalten und sich bei der KV um eine Zulassung für eine eigenständige Niederlassung als Vertragspsychotherapeut*in in der Gesetzlichen Versorgung zu bemühen.

Weitere Informationen zum anerkannten und innerhalb Europas ersten akkreditierten Psychotherapiestudium der SFU

Weitere Informationen zum staatlichen anerkannten Ausbildungsinstitut an der SFU Berlin

Themen des Infoabends

  • Kernbereiche des Studiums und der Ausbildung
  • Methodische Schwerpunkte & Methodenpluralismus
  • Aufbau und Organisation des Voll- und Teilzeitmodells der Ausbildungsbausteine
  • Kostenstruktur, Refinanzierung & finanzielle Förderungsmöglichkeiten
  • Aufnahmeprocedere & Zulassungsvoraussetzungen
  • Kassenermächtigte Institutsambulanz am Department für Psychotherapiewissenschaft
  • Kooperationspartner für den klinisch-praktischen Ausbildungsbaustein
  • Zukunftsperspektiven im Kontext des neuen Psychotherapeutengesetzes
  • Geplante Weiterentwicklung des Departments
  • Employability im Rahmen der Übergangsregelungen
  • Vorteile des Studiums und der universitären
  • Psychotherapieausbildung und die Möglichkeit zur Promotion (Doktoratsprogramm)

 

Der Einstieg in die Ausbildung ist laufend möglich, der Einstieg in das Studium jeweils zum Wintersemester.

Aufgrund der derzeitigen besonderen Umstände und der damit verbundenen temporären und teilweisen Umstellung auf online Kommunikationsformate an der SFU Berlin besteht die Möglichkeit, auch das Bewerbungsverfahren und die Aufnahmegespräche online für die Präsenzstudiengänge zu absolvieren.

>> Mehr zum Studienangebot Psychotherapiewissenschaft

Die SFU ist eine nach österreichischem Recht akkreditierte Privatuniversität, die verliehenen Grade sind im europäischen Hochschulraum anerkannt. Das Studium der Psychotherapie an der SFU Berlin orientiert sich am deutschen Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung (PsychTHG) vom 15.11.2019, insbesondere auch an den Ausführungsbestimmungen nach § 12 PsychThG und § 62 der PsychTHApprO vom 14.02.2020. Die Ausbildung in Psychotherapie an der SFU Berlin ist eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Psychotherapie gem. § 6 PsychThG, akkreditiert durch das LAGeSo Berlin.